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<title>Dora (Oper)</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Dora (Oper)</span></h1>
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<tbody><tr>
<th colspan="2" style="background: lavender; color: black;">Operndaten
</th></tr>
<tr>
<td style="width: 40%;">Titel:
</td>
<td><b>Dora</b>
</td></tr>
<tr>
<td>Form:
</td>
<td>Oper in fünf Akten
</td></tr>
<tr>
<td>Originalsprache:
</td>
<td>Deutsch
</td></tr>
<tr>
<td>Musik:
</td>
<td><a href="Bernhard_Lang_(Komponist)" title="Bernhard Lang (Komponist)">Bernhard Lang</a>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Libretto" title="Libretto">Libretto</a>:
</td>
<td><a href="Frank_Witzel" title="Frank Witzel">Frank Witzel</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Uraufführung:
</td>
<td>3. März 2024
</td></tr>
<tr>
<td>Ort der Uraufführung:
</td>
<td><a href="Staatsoper_Stuttgart" title="Staatsoper Stuttgart">Staatsoper Stuttgart</a>
</td></tr>
<tr>
<td>Spieldauer:
</td>
<td>ca. 1<span style="white-space:nowrap;"><span style="display:inline-block; width:0.167em;"> </span></span>¾ Stunden
</td></tr>
<tr>
<th colspan="2" style="background: lavender; color: black; text-align: left;">Personen
</th></tr>
<tr>
<td colspan="2">
<ul><li><i>Dora</i>, eine junge Frau, Mitte zwanzig (<a href="Sopran" title="Sopran">Sopran</a>, b–es’’’)</li>
<li>ihre etwas jüngere Schwester (Sopran, etwas tiefer als Dora)</li>
<li>ihre Mutter (<a href="Alt_(Stimmlage)" title="Alt (Stimmlage)">Alt</a> oder tiefer <a href="Mezzosopran" title="Mezzosopran">Mezzosopran</a>)</li>
<li>der Teufel (komischer <a href="Tenor" title="Tenor">Tenor</a>, Mime)</li>
<li>ihr jüngerer Bruder (hoher <a href="Bariton" title="Bariton">Bariton</a>, mit <a href="Falsett" title="Falsett">Falsett</a>)</li>
<li><i>Berthold</i> (hoher Bariton, mit Falsett)</li>
<li>ihr Vater (<a href="Bassbariton" title="Bassbariton">Bassbariton</a>, Ges–e’, Falsett)</li>
<li>ein antiker <a href="Chor_(Musik)" title="Chor (Musik)">Chor</a> (SSAATTBarB)<sup id="cite_ref-partitur_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-partitur-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
</td></tr></tbody></table>
<p><b>Dora</b> ist eine <a href="Oper" title="Oper">Oper</a> in fünf <a href="Akt_(Theater)" title="Akt (Theater)">Akten</a> von <a href="Bernhard_Lang_(Komponist)" title="Bernhard Lang (Komponist)">Bernhard Lang</a> (Musik) mit einem <a href="Libretto" title="Libretto">Libretto</a> von <a href="Frank_Witzel" title="Frank Witzel">Frank Witzel</a>. Sie wurde am 3. März 2024 in der <a href="Staatsoper_Stuttgart" title="Staatsoper Stuttgart">Staatsoper Stuttgart</a> uraufgeführt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Handlung">Handlung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erster_Akt">Erster Akt</h3></div>
<p>Die arbeitslose Mittzwanzigerin Dora lebt mit ihren Eltern und ihren jüngeren Geschwistern, einer Schwester und einem Bruder, in einer eintönigen Siedlung in einem ehemaligen Industriegebiet. Sie verabscheut diese Umgebung und kann ihrem Leben nichts mehr abgewöhnen. Ihre Eltern zeigen kein Verständnis für sie. Den Vorschlag der Mutter, in die Stadt zu ziehen, weist Dora zurück. Dort sei „die Ödnis nur noch schlimmer“. Den Optimismus ihres Bruders hält sie für dumm. Nur die Schwester hält zu ihr. Ein antiker Chor vergleicht Doras Haltung mit den völlig anders gelagerten Problemen der alten Zeit. Die Schwester bringt Dora einige Einkäufe: zwei Flaschen Speiseöl, sechs Eier, zwei Männerunterhemden, vier Rollen Klebestreifen, eine Tüte Hühnerherzen, Kerzen und Lampenöl. Dora benötigt diese Dinge für ein mysteriöses Zauberritual, dass sie um Mitternacht durchführen will. Die Schwester ist neugierig, darf aber nicht daran teilnehmen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zweiter_Akt">Zweiter Akt</h3></div>
<p>Nach dem Ritual wartet Dora auf das Ergebnis. Der Chor stellt fest, dass sie selbst nicht weiß, was es konkret bewirken sollte. Ein namenloser Beamter – der verkleidete Teufel – erscheint und erklärt dem Chor, dass seine Existenz notwendig sei, um eine neue Weltordnung zu ermöglichen. Das repressive, von Gott gelenkte System sei inzwischen überholt und unbrauchbar. Die eigentliche Arbeit müsse aber der Mensch selbst erledigen. Der Teufel spricht Dora an, indem er sie nach dem Weg in die Stadt fragt. Im folgenden Gespräch macht er verschiedene Andeutungen über seine Identität. Dennoch erkennt Dora nicht, mit wem sie es zu tun hat. Sie versteht ihn nicht und möchte sich ihm auch nicht anschließen, da sie noch auf jemanden warte. Der Teufel bemerkt, dass sie sich womöglich wiedersehen werden, da er in Zukunft öfters hier zu tun habe: „Des Schicksals Wege sind verworren, und ist die Hoffnung erst verdorren, sehnt man herbei, was man verwarf.“ Nachdem er sich entfernt hat, fordert der Chor Dora auf, zu erkennen, mit wem sie sprach. Sie müsse klar sehen können, um nicht Opfer ihres Schicksals zu werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Dritter_Akt">Dritter Akt</h3></div>
<p>Der Teufel schlägt dem Landratssekretär Berthold eine riskante Investition für einen verkommenen Weiher im Park vor. Dieser könnte im Sommer mit Booten und im Winter als Eisbahn genutzt werden. Dadurch bringt er das Gespräch auf Dora, die Berthold vor Jahren beim Schlittschuhlaufen kennenlernte. Er hatte sich damals unglücklich in sie verliebt. Der Teufel deutet an, dass er Dora letzte Nacht getroffen habe und sie „es“ nicht nur des Geldes wegen tue, sondern auch, weil sie Spaß daran habe. Berthold kann das nicht glauben. Als der Teufel ihm einredet, sie habe ein Verhältnis mit seinem Chef, gerät Berthold vollends in Verzweiflung. Der Teufel überredet ihn, die Investition an Stelle des Landrats selbst zu machen, um Dora mehr bieten zu können. Berthold verliert sich in Erinnerungen an Dora.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vierter_Akt">Vierter Akt</h3></div>
<p>Einige Wochen sind vergangen. Dora leidet noch immer unter dem schlechten Verhältnis zu ihren Eltern, die sie drängen, eine Arbeit anzunehmen – beispielsweise in dem neuen Ausflugslokal im Weiher. Ihr Bruder weiß allerdings, dass dieses Lokal bereits gescheitert ist. Es gebe Korruptionsvorwürfe. Ihre Schwester bringt die Nachricht, dass sich Berthold im Teich das Leben nehmen wollte. Er hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er seine unerwiderte Liebe zu Dora als Grund nennt. Dora erinnert sich nur schwach an ihre damalige kurze Beziehung mit Berthold. Er hat zwar den Selbstmordversuch überlebt, aber aufgrund des langen Sauerstoffmangels einen schweren Gehirnschaden erlitten. Dora vermutet eine Verbindung zu dem merkwürdigen Fremden, dem sie nach ihrem Ritual begegnete. Sie will Berthold im Spital besuchen, um das Geschehene besser zu verstehen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Fünfter_Akt"><span id="F.C3.BCnfter_Akt"></span>Fünfter Akt</h3></div>
<p>Der Chor erzählt, dass sich Dora seit Monaten täglich um Berthold kümmert, obwohl er nicht einmal mehr sprechen kann. Sie macht regelmäßig Spaziergänge mit ihm im Rollstuhl. Sie findet ihren Alltag jedoch noch immer eintönig. Falls tatsächlich der Teufel für diese Lage verantwortlich sei, sei er ein jämmerlicher Versager. Der Chor meint, dass ihr noch ein weiterer Schicksalsschlag bevorstehe. Erneut tritt der Teufel auf und konfrontiert Dora. Sie kann mit seinen umständlichen Erklärungen noch immer nichts anfangen und beschimpft ihn wütend. Schließlich fordert er sie auf, Berthold und sich selbst von einer Klippe zu stürzen. Da Dora keinen Sinn in einer solchen Tat sieht, gibt er auf. Die Würde seines Amts verbiete ihm, ihr weiterhin helfen zu wollen. Er überlässt dem Chor diese Aufgabe, der damit aber ebenfalls überfordert ist. Seine Kommentare sind offenbar nutzlos. Der Chor beschränkt sich auf die Zerlegung des von Dora kurz zuvor eher zufällig geäußerten und vom Teufel als zentral hervorgehobenen Worts „sondern“. Nun richtet sich Dora an Berthold. Auch er stammelt das Wort „sondern“. Dora und er können nun gemeinsam lachen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Gestaltung">Gestaltung</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Orchester">Orchester</h3></div>
<p>Die Orchesterbesetzung der Oper umfasst die folgenden Instrumente:<sup id="cite_ref-partitur_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-partitur-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><a href="Holzblasinstrument" title="Holzblasinstrument">Holzbläser</a>: <a href="Querfl%C3%B6te" title="Querflöte">Flöte</a> (auch <a href="Piccolofl%C3%B6te" title="Piccoloflöte">Piccolo</a>), <a href="Klarinette" title="Klarinette">Klarinette</a> in B (auch <a href="Es-Klarinette" title="Es-Klarinette">Es-Klarinette</a> und <a href="Bassklarinette" title="Bassklarinette">Bassklarinette</a> in B), <a href="Sopransaxophon" title="Sopransaxophon">Sopransaxophon</a> in B (auch <a href="Tenorsaxophon" title="Tenorsaxophon">Tenorsaxophon</a> in B), <a href="Fagott" title="Fagott">Fagott</a> (auch <a href="Kontrafagott" title="Kontrafagott">Kontrafagott</a>)</li>
<li><a href="Blechblasinstrument" title="Blechblasinstrument">Blechbläser</a>: <a href="Horn_(Blechblasinstrument)" title="Horn (Blechblasinstrument)">Horn</a> in F, <a href="Trompete" title="Trompete">Trompete</a> in B, <a href="Posaune" title="Posaune">Posaune</a></li>
<li><a href="Pauke" title="Pauke">Pauken</a>, <a href="Schlagwerk_(Musik)" title="Schlagwerk (Musik)">Schlagzeug</a> (drei Spieler)
<ul><li>I) <a href="Snare_Drum" class="mw-redirect" title="Snare Drum">Snare Drum</a> / <a href="Gro%C3%9Fe_Trommel" title="Große Trommel">große Trommel</a> / sieben <a href="Tomtom" title="Tomtom">Tomtoms</a> (drei hoch, zwei mittel, zwei tief) / zwei hohe <a href="Bongo_(Trommel)" title="Bongo (Trommel)">Bongos</a>,<br> <a href="Ride-Becken" class="mw-redirect" title="Ride-Becken">Ride</a> / <a href="Crash-Becken" class="mw-redirect" title="Crash-Becken">Crash</a> / <a href="China-Becken" class="mw-redirect" title="China-Becken">China</a> / <a href="Splash-Becken" class="mw-redirect" title="Splash-Becken">Splash</a> / <a href="Hi-Hat" title="Hi-Hat">Hi-Hat</a> / <a href="Kuhglocke_(Schlaginstrument)" title="Kuhglocke (Schlaginstrument)">Kuhglocke</a> (klein),<br> <a href="Holzblock" title="Holzblock">Holzblock</a> / fünf <a href="Tempelblock" title="Tempelblock">Tempelblocks</a> / zwei <a href="Agog%C3%B4" title="Agogô">Agogô</a> / zwei Schleifpapierblöcke,<br> Metallfolie (hängend, ca. 100 × 40 × 0,3 cm) / zwei Metallschienen (liegend) / dünne Crash-Folie (auf Holz liegend) / <a href="Chimes" class="mw-redirect" title="Chimes">Chimes</a>,<br> <a href="Gong" title="Gong">Gongs</a> (C, Des, Es, Ges, G, A)</li>
<li>II) Snare Drum / Große Trommel / sieben Tomtoms (drei hoch, zwei mittel, zwei tief) / zwei tiefe <a href="Conga_(Trommel)" title="Conga (Trommel)">Congas</a>,<br> Ride / Crash / China / Splash / Hi-Hat / <a href="Tamtam" title="Tamtam">Tamtam</a> / Break Drum,<br> zwei Holzblöcke / <a href="Triangel" title="Triangel">Triangel</a> / zwei Agogô,<br> Metallfolie (hängend, ca. 100 × 40 × 0,3 cm) / Metallfolie (liegend) / zwei Metallschienen (liegend) / Chinesischer Glissandogong / <a href="Tamburin" title="Tamburin">Tamburin</a> / zwei hängende Bleche</li>
<li>III) Große Trommel / sieben Tomtoms (drei hoch, zwei mittel, zwei tief) / zwei gestimmte Bongos in e (hoch) und h (tief),<br> zwei Ride / Hi-Hat / Kuhglocke („neck“) / Tamtam,<br> Holzblock (hoch) / Steel Drums (F♯, C, A),<br> Metallfolie (hängend, ca. 100 × 40 × 0,3 cm) / Metallfolie (liegend) / dünne Crash-Folie (auf Holz liegend) / zwei Glasflaschen (mit Metallstock)</li></ul></li>
<li><a href="Glockenspiel_(Musikinstrument)" title="Glockenspiel (Musikinstrument)">Glockenspiel</a>, <a href="Xylophon" title="Xylophon">Xylophon</a>, <a href="Vibraphon" title="Vibraphon">Vibraphon</a>, <a href="Marimba" title="Marimba">Marimbaphon</a></li>
<li><a href="Klavier" title="Klavier">Klavier</a>, zwei <a href="Synthesizer" title="Synthesizer">Synthesizer</a> (<a href="Masterkeyboard" title="Masterkeyboard">Masterkeyboard</a> mit <a href="Native_Instruments" title="Native Instruments">Native Instruments</a> FM8)</li>
<li><a href="Streichinstrument" title="Streichinstrument">Streicher</a>: drei <a href="Violine" title="Violine">Violinen</a> 1, drei Violinen 2, zwei <a href="Bratsche" title="Bratsche">Bratschen</a>, zwei <a href="Violoncello" title="Violoncello">Violoncelli</a>, <a href="Kontrabass" title="Kontrabass">Kontrabass</a></li></ul>
<p>Der Komponist sieht ausdrücklich eine „unmerkliche“ Verstärkung aller Gesangsstimmen einschließlich der Choristen mit Hilfe von <a href="Headset" title="Headset">Headsets</a> vor, um die gesprochenen und geflüsterten Textteile besser verständlich zu machen. Entsprechendes gilt für die akustischen Instrumente, deren klangbildliche Präsenz mit den Synthesizern abzugleichen ist. Die Abmischung wird während der Aufführung von einem <a href="Klangregisseur" class="mw-redirect" title="Klangregisseur">Klangregisseur</a> in der Mitte des Auditoriums gesteuert.<sup id="cite_ref-partitur_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-partitur-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Libretto">Libretto</h3></div>
<p>Die Figur der Dora ist im Grunde eine Art moderne weibliche Faust-Figur. Der Monolog über ihre Langeweile zu Beginn der Oper entspricht dem Auftrittsmonolog „Habe nun ach! […] studiert mit heißem Bemühn“ am Anfang von Goethes <i><a href="Faust._Eine_Trag%C3%B6die" title="Faust. Eine Tragödie">Faust</a></i>-Tragödie. In der Uraufführungsproduktion wird auf den Bezug auch szenisch angespielt, wenn Doras Bruder einen überdimensionalen Band des <i>Faust</i> in der Hand hält.<sup id="cite_ref-deutschebuehne_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-deutschebuehne-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Komponist <a href="Bernhard_Lang_(Komponist)" title="Bernhard Lang (Komponist)">Bernhard Lang</a> beschrieb die Oper als eine Suche nach der Antwort auf die Frage, wer Dora überhaupt ist. Diese Antwort gebe das Stück aber nicht. Es handele sich eher um „ein <a href="Rhizom" title="Rhizom">Rhizom</a> von Ideen, Reflexionsebenen und Perspektiven“.<sup id="cite_ref-interview_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-interview-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Text enthält viele weitere Anspielungen an Goethe wie die Walpurgnisnacht-Szene, die Hexen und den Auftritt des Teufels. Letzteren sah Lang als Spiegelung Doras: „Es will also eines immer das andere sein, und ebenso das Gegenteil davon.“ Das Wort „Sondern“ am Ende der Oper symbolisiert Lang zufolge „einen dritten Weg, jenseits des existentialistischen Entweder-Oder“.<sup id="cite_ref-interview_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-interview-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Musik">Musik</h3></div>
<p>Ein wesentlicher Bestandteil der Musik Langs und dieser Oper sind die <a href="Loop_(Musik)" title="Loop (Musik)">Loops</a>, d. h. Wiederholungsschleifen,<sup id="cite_ref-opernwelt_jahrbuch2024_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-opernwelt_jahrbuch2024-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie vorproduzierte <a href="Sampling_(Musik)" title="Sampling (Musik)">Samplings</a>, die von den Synthesizern eingespielt werden.<sup id="cite_ref-swrmanuskript_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-swrmanuskript-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Lang integrierte mehrere Zitate aus bedeutenden Werken der Musikgeschichte. Wie er in einem Interview erläuterte, gaben sie ihm die Möglichkeit, die Sänger gelegentlich „aussingen“ zu lassen. Zudem habe er während der Komposition den Eindruck gehabt, dass der Librettist <a href="Frank_Witzel" title="Frank Witzel">Frank Witzel</a>, der selbst auch Musiker ist, während der Arbeit am Libretto Musik gehört hatte. Er habe daher versucht, diese Musik „zu erraten“ und als „Rahmen der Zitate“ einzubinden. Beispiele sind Motive aus Wagners <i><a href="G%C3%B6tterd%C3%A4mmerung" title="Götterdämmerung">Götterdämmerung</a></i> für eine Endzeitstimmung oder das Agamemnon-Motiv<sup id="cite_ref-deutschebuehne_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-deutschebuehne-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aus Strauss’ <i><a href="Elektra_(Strauss)" title="Elektra (Strauss)">Elektra</a></i>, wenn es um familiäre Probleme geht. für die unglückliche Liebe Bertholds zitierte er das Lied „Die liebe Farbe“ aus Schuberts Zyklus <i><a href="Die_sch%C3%B6ne_M%C3%BCllerin" title="Die schöne Müllerin">Die schöne Müllerin</a></i>, für die Manipulationsversuche des Teufels Musik des Jago aus Verdis <i><a href="Otello_(Verdi)" title="Otello (Verdi)">Otello</a></i>.<sup id="cite_ref-opernwelt_jahrbuch2024_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-opernwelt_jahrbuch2024-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bei Doras erster Begegnung mit dem Teufel klingt Musik aus Gounods Oper <i><a href="Faust_(Gounod)" title="Faust (Gounod)">Faust</a></i> an.<sup id="cite_ref-deropernfreund_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-deropernfreund-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch das Weihnachtslied <i><a href="Stille_Nacht%2C_heilige_Nacht" title="Stille Nacht, heilige Nacht">Stille Nacht, heilige Nacht</a></i><sup id="cite_ref-interview_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-interview-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und Musik von <a href="Pink_Floyd" title="Pink Floyd">Pink Floyd</a> werden herangezogen.<sup id="cite_ref-brklassik_7-0" class="reference"><a href="#cite_note-brklassik-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Oper beginnt mit einem „Schlagzeuggewitter“, gefolgt von einem Zitat aus der <i>Götterdämmerung</i>.<sup id="cite_ref-swrkultur_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-swrkultur-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Brünnhildes Schlussgesang daraus erklingt gegen Ende. Somit ergibt sich eine Klammer zum Anfang – Lang zufolge eine „Verklärung im Scheitern in einem Moment großer Theaterillusion, ein erinnerndes Aufblühen, das sich dann doch als schöner Traum entpuppt“.<sup id="cite_ref-interview_3-3" class="reference"><a href="#cite_note-interview-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Abschluss ist wie der Anfang dem Schlagzeug gewidmet.<sup id="cite_ref-kultura_9-0" class="reference"><a href="#cite_note-kultura-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein drittes Stilelement ist eine vom <a href="Rap" title="Rap">Rap</a> inspirierte Technik, den Text „durch ein gekoppeltes, rhythmisiertes Sprechen“ verständlich zu machen.<sup id="cite_ref-opernwelt_jahrbuch2024_4-2" class="reference"><a href="#cite_note-opernwelt_jahrbuch2024-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Gesangslinien wechseln zwischen Gesang, Sprechgesang und normaler Sprache.<sup id="cite_ref-deropernfreund_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-deropernfreund-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Je nach gewünschtem Ausdruck kommen auch liedhafte oder dramatische Abschnitte vor, wobei extreme Lagen nicht gescheut werden. Die Partie der Dora zeichnet sich durch einen sehr großen Tonumfang aus.<sup id="cite_ref-onlinemerker_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-onlinemerker-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werkgeschichte">Werkgeschichte</h2></div>
<p><a href="Bernhard_Lang_(Komponist)" title="Bernhard Lang (Komponist)">Bernhard Langs</a> Oper <i>Dora</i> entstand 2021/2022 im Auftrag des <a href="W%C3%BCrttembergische_Staatstheater_Stuttgart" title="Württembergische Staatstheater Stuttgart">Württembergischen Staatstheaters Stuttgart</a>. Das <a href="Libretto" title="Libretto">Libretto</a> verfasste der Schriftsteller und Musiker <a href="Frank_Witzel" title="Frank Witzel">Frank Witzel</a>.<sup id="cite_ref-partitur_1-3" class="reference"><a href="#cite_note-partitur-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Uraufführung fand am 3. März 2024 in der <a href="Staatsoper_Stuttgart" title="Staatsoper Stuttgart">Staatsoper Stuttgart</a> statt. Die Dirigentin <a href="Elena_Schwarz_(Dirigentin)" title="Elena Schwarz (Dirigentin)">Elena Schwarz</a> leitete das <a href="Staatsorchester_Stuttgart" title="Staatsorchester Stuttgart">Staatsorchester Stuttgart</a> und das Ensemble „Neue Vocalsolisten extended“. Regie führte <a href="Elisabeth_St%C3%B6ppler" title="Elisabeth Stöppler">Elisabeth Stöppler</a>. Valentin Köhler war für Bühne und Kostüme verantwortlich, Vincent Stefan für die Videos, Elana Siberski für das Lichtdesign, Matthias Schneider-Hollek für die Klangregie und Miron Hakenbeck für die Dramaturgie. Es sangen Josefin Feiler (Dora), Shannon Keegan (Schwester), Maria Theresa Ullrich (Mutter), <a href="Marcel_Beekman" title="Marcel Beekman">Marcel Beekman</a> (Teufel), Dominic Große (Bruder), Elliott Carlton Hines (Berthold) und Stephan Bootz (Vater).<sup id="cite_ref-staatsoperstuttgart_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-staatsoperstuttgart-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Vorfeld der Uraufführung gab es im Raum Stuttgart eine Plakataktion mit dem Slogan „Who the fuck is Dora?“.<sup id="cite_ref-opernwelt_2024_08_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-opernwelt_2024_08-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Produktion wurde von Publikum und Kritik gleichermaßen einhellig gefeiert.<sup id="cite_ref-brklassik_7-1" class="reference"><a href="#cite_note-brklassik-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-swrkultur_8-1" class="reference"><a href="#cite_note-swrkultur-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-deutschebuehne_2-2" class="reference"><a href="#cite_note-deutschebuehne-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-theaterkompass_13-0" class="reference"><a href="#cite_note-theaterkompass-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-onlinemerker_10-1" class="reference"><a href="#cite_note-onlinemerker-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Alle sechs Vorstellungen waren ausverkauft.<sup id="cite_ref-opernwelt_2024_08_12-1" class="reference"><a href="#cite_note-opernwelt_2024_08-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In der <a href="Kritikerumfrage_der_Opernwelt" title="Kritikerumfrage der Opernwelt">Kritikerumfrage der Zeitschrift <i>Opernwelt</i></a> der Spielzeit 2023/2024 wurde sie zur „Uraufführungs des Jahres“ gewählt.<sup id="cite_ref-opernwelt_jahrbuch2024_4-3" class="reference"><a href="#cite_note-opernwelt_jahrbuch2024-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufnahmen">Aufnahmen</h2></div>
<ul><li>3. März 2024 – <a href="Elena_Schwarz_(Dirigentin)" title="Elena Schwarz (Dirigentin)">Elena Schwarz</a> (Dirigentin), <a href="Elisabeth_St%C3%B6ppler" title="Elisabeth Stöppler">Elisabeth Stöppler</a> (Regie), Valentin Köhler (Bühne und Kostüme), Vincent Stefan (Video), Elana Siberski (Licht), Matthias Schneider-Hollek (Klangregie), Miron Hakenbeck (Dramaturgie), <a href="Staatsorchester_Stuttgart" title="Staatsorchester Stuttgart">Staatsorchester Stuttgart</a>, Neue Vocalsolisten extended.<br> Josefin Feiler (Dora), Shannon Keegan (Schwester), Maria Theresa Ullrich (Mutter), <a href="Marcel_Beekman" title="Marcel Beekman">Marcel Beekman</a> (Teufel), Dominic Große (Bruder), Elliott Carlton Hines (Berthold), Stephan Bootz (Vater).<br> Audio und Video; Mitschnitt der Uraufführung.<br> Übertragung im <a href="ARD" title="ARD">ARD</a>-Radio; Videostream der <a href="Staatsoper_Stuttgart" title="Staatsoper Stuttgart">Staatsoper Stuttgart</a>.<sup id="cite_ref-swrmanuskript_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-swrmanuskript-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-streams_14-0" class="reference"><a href="#cite_note-streams-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://issuu.com/casaricordi/docs/lang_dora_fs_fs_2023-09-04">Ansichtspartitur</a> bei <a href="Issuu" title="Issuu">Issuu</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=_TZW0kLp-q4"><i>Trailer: Dora | Staatsoper Stuttgart</i></a> auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ardmediathek.de/video/kulturmatinee/wer-zum-teufel-ist-dora/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIwNDc3NzY"><i>Wer zum Teufel ist Dora?</i></a> in der <a href="SWR" class="mw-redirect" title="SWR">SWR</a>-Mediathek. Video über die Entstehung der Oper (45 Min.), abrufbar bis 11. Mai 2029</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-partitur-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-partitur_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-partitur_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-partitur_1-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-partitur_1-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Angabe in der Partitur.</span>
</li>
<li id="cite_note-deutschebuehne-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-deutschebuehne_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-deutschebuehne_2-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-deutschebuehne_2-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Joachim Lange: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/stuttgart-bernhard-lang-dora/"><i>Frauensache.</i> Rezension der Uraufführungsproduktion in Stuttgart 2024.</a> In: <i><a href="Die_Deutsche_B%C3%BChne" title="Die Deutsche Bühne">Die Deutsche Bühne</a>.</i> 4. März 2024, abgerufen am 12. Oktober 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-interview-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-interview_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-interview_3-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-interview_3-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-interview_3-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Ludwig Steinbach: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://deropernfreund.de/interviews/interview-bernhard-lang/"><i>Interview: „Bernhard Lang“ zu seiner Oper „Dora“.</i></a> In: <i><a href="Der_Opernfreund" title="Der Opernfreund">Der Opernfreund</a>.</i> 24. September 2024, abgerufen am 12. Oktober 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-opernwelt_jahrbuch2024-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-opernwelt_jahrbuch2024_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-opernwelt_jahrbuch2024_4-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-opernwelt_jahrbuch2024_4-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-opernwelt_jahrbuch2024_4-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text">Walter Weidringer: <i>Singe mir ein neues Lied, die Welt ist verklärt. Ein Gespräch mit dem Komponisten Bernhard Lang.</i> In: <i><a href="Opernwelt" title="Opernwelt">Opernwelt</a> Jahrbuch 2024</i>, S. 38–40 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.der-theaterverlag.de/opernwelt/archiv/artikel/singe-mir-ein-neues-lied-die-welt-ist-verklaert/">eingeschränkte Vorschau</a>; Abonnement für den vollständigen Text erforderlich).</span>
</li>
<li id="cite_note-swrmanuskript-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-swrmanuskript_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-swrmanuskript_5-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.swr.de/swrkultur/bernhard-lang-dora-ard-oper-2024-05-04-104.pdf">Manuskript der Radiosendung des SWR am 4. Mai 2024</a> (PDF; 100 kB), abgerufen am 12. Oktober 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-deropernfreund-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-deropernfreund_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-deropernfreund_6-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Ludwig Steinbach: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://deropernfreund.de/staatsoper-stuttgart/stuttgart-dora-bernhard-lang/"><i>Stuttgart: „Dora“, Bernhard Lang.</i> Rezension der Uraufführungsproduktion.</a> In: <i><a href="Der_Opernfreund" title="Der Opernfreund">Der Opernfreund</a>.</i> 10. März 2024, abgerufen am 12. Oktober 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-brklassik-7"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-brklassik_7-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-brklassik_7-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Jörn Florian Fuchs: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-oper-stuttgart-dora-100.html"><i>Ein lautstarkes Mittel gegen Langweile!</i> Rezension der Uraufführungsproduktion in Stuttgart 2024.</a> In: <i><a href="BR-Klassik" title="BR-Klassik">BR-Klassik</a>.</i> 4. März 2024, abgerufen am 12. Oktober 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-swrkultur-8"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-swrkultur_8-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-swrkultur_8-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Bernd Künzig: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.swr.de/swrkultur/buehne/oper-in-fuenf-akten-dora-von-bernhard-lang-100.html"><i>Kritik – „Dora“ an der Oper Stuttgart: „Ein grandioses neues Musiktheater“.</i></a> In: <i><a href="SWR_Kultur" title="SWR Kultur">SWR Kultur</a>.</i> 5. März 2024, abgerufen am 12. Oktober 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-kultura-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-kultura_9-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Rothschild: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kultura-extra.de/musik/auffuehrungen/UA_BernhardLang_Dora_StaatsoperStuttgart.php"><i>Triumph der zeitgenössischen Oper.</i> Rezension der Uraufführungsproduktion in Stuttgart 2024.</a> In: <i>Kultura Extra.</i> 4. März 2024, abgerufen am 12. Oktober 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-onlinemerker-10"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-onlinemerker_10-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-onlinemerker_10-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Udo Klebes: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://onlinemerker.com/stuttgart-staatsoper-dora-von-gernhard-lang-ein-zeitgeistiges-gesamtkunstwerk-urauffuehrung/"><i>STUTTGART/ Staatsoper: Dora von Gernhard Lang. Ein zeitgeistiges Gesamtkunstwerk. Uraufführung.</i></a> In: <i>Online Merker.</i> 4. März 2024, abgerufen am 12. Oktober 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-staatsoperstuttgart-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-staatsoperstuttgart_11-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.staatsoper-stuttgart.de/spielplan/a-z/dora/">Informationen über die Uraufführungsproduktion der Staatsoper Stuttgart</a>, abgerufen am 12. Oktober 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-opernwelt_2024_08-12"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-opernwelt_2024_08_12-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-opernwelt_2024_08_12-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Uwe_Schweikert" title="Uwe Schweikert">Uwe Schweikert</a>: <i>Zersplitterter Spiegel.</i> Rezension der CD Kairos 0022300KAI. In: <i><a href="Opernwelt" title="Opernwelt">Opernwelt</a>.</i> Ausgabe August 2024, S. 32–33 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.der-theaterverlag.de/opernwelt/archiv/artikel/zersplitterter-spiegel/">eingeschränkte Vorschau</a>; Abonnement für den vollständigen Text erforderlich).</span>
</li>
<li id="cite_note-theaterkompass-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-theaterkompass_13-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Alexander Walther: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://theaterkompass.de/beitraege/atemlos-und-spannend-dora-von-bernhard-lang-in-der-staatsoper-stuttgart-59422"><i>Atemlos und spannend – „Dora“ von Bernhard Lang in der Staatsoper Stuttgart.</i></a> In: <i>Theaterkompass.</i> 8. März 2024, abgerufen am 12. Oktober 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-streams-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-streams_14-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.staatsoper-stuttgart.de/spielplan/streams/"><i>Streams aus der Staatsoper Stuttgart</i></a> (Abschnitt „Vergangene Streams“ aufklappen), abgerufen am 10. Oktober 2024.</span>
</li>
</ol>
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Normdaten (Werk): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/1332442951">1332442951</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/4796171935879916040001/">4796171935879916040001</a></span> </div>
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